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(nach dem Kongress in der SOFW Mediathek verfügbar)
Microscopy Services Dähnhardt GmbH
CEO
14.10.2026
12:30
13:00
Room 15
Beyond Occlusion: Massage Oil improves Epidermal Barrier and Lipid Architecture
CSC
| Cosmetic Science Conference (CSC)
, "ALL COSMETICS, OR WHAT?"
(nach dem Kongress in der SOFW Mediathek verfügbar)
Vortragssprache: German
Hintergrund:
Während die Effekte klassischer Hautpflegeformulierungen wie Emulsionen und Cremes gut untersucht sind, liegen für ölbasierte Produkte wie Massageöle bislang nur begrenzte wissenschaftliche Daten vor, insbesondere hinsichtlich ihrer Wirkung auf die ultrastrukturelle Organisation der Hautbarriere. Gleichzeitig ermöglichen neuartige analytische Methoden erstmals eine kombinierte Bewertung von Lipidzusammensetzung und lamellarer Organisation, wurden jedoch für solche Formulierungen bisher kaum eingesetzt.
Ziel:
Ziel dieser Studie war die Untersuchung des Einflusses eines Pflanzenöl-basierten Massageöls auf epidermale Barrierefunktion, Hydratation sowie Lipidzusammensetzung und -organisation im Stratum corneum im Vergleich zu unbehandelter Haut zu evaluieren.
Methoden:
In einer randomisierten, kontrollierten intraindividuellen Studie wurden 12 gesunde Probanden (Durchschnittsalter 47 Jahre) untersucht. Die Hautbarriere wurde durch eine 7-tägige Vorbehandlung mit einem SDS-haltigen Reinigungsprodukt gezielt gestört. Anschließend wurde ein Massageöl über 2 Tage zweimal täglich auf einen Unterarm appliziert, während der kontralaterale Arm unbehandelt blieb. Die Hydratation des Stratum corneum wurde mittels Corneometrie bestimmt. Die Analyse erfolgte mittels Lipbarvis®?TEM (ultrastrukturelle Organisation) und Lipbarvis®?LIP (Lipidzusammen-setzung).“
Ergebnisse:
Die Behandlung führte zu einer signifikanten Erhöhung der Hydratation (+29,1 %, p<0,001), einer deutlichen Zunahme der interzellulären Lipidlamellen (+116,6 %, p<0,001) sowie einem signifikanten Anstieg des Gesamtlipidgehalts (+17,2 %, p<0,001). Hierbei zeigten sich folgende Zunahmen bei den einzelnen untersuchten Lipiden: Cholesterol (+12%), Freie Fettsäuren (+27%), Ceramid EOS (+17% ), Ceramid AP (15%).
Schlussfolgerung:
Die Ergebnisse zeigen, dass die getestete Pflanzenöl-basierte Formulierung die epidermale Barrierefunktion effektiv verbessern kann. Die kombinierte Methodik erlaubt erstmals eine umfassende ultrastrukturelle Charakterisierung dieser Effekte.
16 | Von der Oberfläche zur Struktur: Einfluss von Hautpflege auf die kollagenassoziierte epidermale Basalmembran
CSC
| Cosmetic Science Conference (CSC)
, "ALL COSMETICS, OR WHAT?"
Background: Ziel dieser In-vivo-Studie war die quantitative Bewertung des Einflusses zweier topischer Hautpflegeprodukte (Produkt A: Massageöl; Produkt B: Körperlotion) auf kollagenassoziierte Strukturparameter der epidermalen Basalmembran im Vergleich zu unbehandelter Haut.
Methods: In einer explorativen, kontrollierten und randomisierten Pilotstudie wurden fünf weibliche Probandinnen (Alter: 44–60 Jahre; Mittelwert 51,4 ± 6,5 Jahre) einbezogen. Untersucht wurden fünf definierte Testareale an den volaren Unterarmen. Die Probandinnen wendeten gemäß Randomisierungsschema auf zwei definierten Testarealen über acht Wochen hinweg zweimal täglich die Testprodukte an. Drei weitere Areale dienten als unbehandelte Kontroll- und Baseline-Referenzen. Die Probengewinnung erfolgte mittels Suction-Blister-Technik zu Baseline (t0) und nach acht Wochen (t1). Die Blisterdächer wurden anschließend an ihrer dermalen Seite mittels Rasterelektronenmikroskopie (REM) analysiert, um kollagenassoziierte Strukturparameter der epidermalen Basalmembran zu beurteilen.
Results: Die morphologische Analyse der REM-Bilder zeigte eine konsistente Zunahme der Kollagendichte in den behandelten Arealen im Vergleich zum unbehandelten Kontrollareal nach 8 Wochen. Zwischen den Produkten zeigten sich differenzierte Effekte: Produkt A führte zu einer stärker lokalisierten Verdichtung und Bündelung der Kollagenfasern, während Produkt B eine homogenere, flächigere Zunahme der Kollagenverteilung mit reduzierter Heterogenität bewirkte. Die quantitative Auswertung bestätigte insgesamt eine relative Zunahme kollagenassoziierter Strukturparameter im Vergleich zum unbehandelten Kontrollareal. Für Produkt A wurde eine relative Steigerung zwischen 3?% und 20?% (Mittelwert 13?%) beobachtet, während Produkt B stärkere Effekte zwischen 12?% und 28?% (Mittelwert 22?%) im Vergleich zum Kontrollareal aufwies. In den elektronenmikroskopischen Aufnahmen waren bei den fünf Probandinnen altersabhängige Variationen kollagenassoziierter Strukturparameter erkennbar. Im unbehandelten Kontrollareal wurden nach 8 Wochen keine relevanten strukturellen Veränderungen festgestellt.
Conclusion: Beide getesteten Produkte führten unter kontrollierten Bedingungen zu messbaren, quantifizierbaren Zunahmen kollagenassoziierter Strukturparameter. Dabei zeigten Produkt A und Produkt?B unterschiedliche strukturelle Antwortmuster, wobei Produkt?A durch eine stärkere Faserverdichtung und Produkt?B durch eine homogenere Netzwerkorganisation gekennzeichnet war. Aufgrund der kleinen Stichprobe bedürfen die beobachteten Effekte einer Bestätigung in größeren, statistisch abgesicherten Studien.
17 | Beyond Occlusion: Massage Oil improves Epidermal Barrier and Lipid Architecture
CSC
| Cosmetic Science Conference (CSC)
, "ALL COSMETICS, OR WHAT?"
Hintergrund:
Während die Effekte klassischer Hautpflegeformulierungen wie Emulsionen und Cremes gut untersucht sind, liegen für ölbasierte Produkte wie Massageöle bislang nur begrenzte wissenschaftliche Daten vor, insbesondere hinsichtlich ihrer Wirkung auf die ultrastrukturelle Organisation der Hautbarriere. Gleichzeitig ermöglichen neuartige analytische Methoden erstmals eine kombinierte Bewertung von Lipidzusammensetzung und lamellarer Organisation, wurden jedoch für solche Formulierungen bisher kaum eingesetzt.
Ziel:
Ziel dieser Studie war die Untersuchung des Einflusses eines Pflanzenöl-basierten Massageöls auf epidermale Barrierefunktion, Hydratation sowie Lipidzusammensetzung und -organisation im Stratum corneum im Vergleich zu unbehandelter Haut zu evaluieren.
Methoden:
In einer randomisierten, kontrollierten intraindividuellen Studie wurden 12 gesunde Probanden (Durchschnittsalter 47 Jahre) untersucht. Die Hautbarriere wurde durch eine 7-tägige Vorbehandlung mit einem SDS-haltigen Reinigungsprodukt gezielt gestört. Anschließend wurde ein Massageöl über 2 Tage zweimal täglich auf einen Unterarm appliziert, während der kontralaterale Arm unbehandelt blieb. Die Hydratation des Stratum corneum wurde mittels Corneometrie bestimmt. Die Analyse erfolgte mittels Lipbarvis®?TEM (ultrastrukturelle Organisation) und Lipbarvis®?LIP (Lipidzusammen-setzung).“
Ergebnisse:
Die Behandlung führte zu einer signifikanten Erhöhung der Hydratation (+29,1 %, p<0,001), einer deutlichen Zunahme der interzellulären Lipidlamellen (+116,6 %, p<0,001) sowie einem signifikanten Anstieg des Gesamtlipidgehalts (+17,2 %, p<0,001). Hierbei zeigten sich folgende Zunahmen bei den einzelnen untersuchten Lipiden: Cholesterol (+12%), Freie Fettsäuren (+27%), Ceramid EOS (+17% ), Ceramid AP (15%).
Schlussfolgerung:
Die Ergebnisse zeigen, dass die getestete Pflanzenöl-basierte Formulierung die epidermale Barrierefunktion effektiv verbessern kann. Die kombinierte Methodik erlaubt erstmals eine umfassende ultrastrukturelle Charakterisierung dieser Effekte.